TimesLIVE untersucht, warum die nächste Robotergeneration Tastsinn benötigt

TimesLIVE hat nach einem Gespräch mit Haply der CES 2026 eine der zentralen Herausforderungen der modernen Robotik beleuchtet: Roboter sind zwar zunehmend in der Lage, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu verarbeiten, doch für die physische Interaktion ist mehr als nur das Sehen erforderlich.

In dem Beitrag wurde untersucht, wie Berührung, Kraft und menschliche Vorführung dazu beitragen können, dass Roboter außerhalb streng kontrollierter Umgebungen effektiver arbeiten.

Die Grenzen vorhersehbaren Roboterverhaltens

Viele Industrieroboter erbringen hervorragende Leistungen, wenn ihre Umgebung und ihre Aufgaben vorhersehbar sind.

Sie können denselben Weg wiederholen, sich zwischen festgelegten Positionen bewegen und genau definierte Vorgänge schnell und konsistent ausführen.

Die Herausforderung wird größer, wenn Roboter in Umgebungen gelangen, die sie sich mit Menschen teilen, oder wenn sich Objekte nicht genau wie erwartet verhalten.

Ein Behälter kann schwerer sein als erwartet. Eine Oberfläche kann rutschig sein. Ein Objekt kann sich während einer Interaktion verschieben. Eine Person kann in den Arbeitsbereich des Roboters gelangen.

In solchen Situationen ist ein System erforderlich, das auf physikalische Veränderungen reagiert, anstatt lediglich einer vordefinierten Bewegung zu folgen.

Warum die Vision nur ein Teil der Antwort ist

Kameras und KI-Bildverarbeitung helfen Robotern dabei, Objekte zu erkennen, Positionen zu schätzen und ihre Umgebung zu verstehen.

Ein Bild vermittelt jedoch nicht vollständig, wie ein Objekt auf Berührung reagiert.

Wenn jemand einen unbekannten Gegenstand in die Hand nimmt, nimmt er ständig kleine Anpassungen vor. Er reagiert auf dessen Gewicht, Reibung, Bewegung und Widerstand. Diese Anpassungen erfolgen oft ganz natürlich, ohne bewusste Überlegung.

Roboter benötigen Daten und Steuerungssysteme, die solche physikalischen Informationen berücksichtigen können.

Berührungs- und Kraftdaten können Aufschluss darüber geben, wann ein Kontakt stattfindet, wie viel Kraft ausgeübt wird, ob sich der Widerstand ändert, wie sich ein Objekt nach dem Kontakt bewegt, ob ein Griff stabil ist und wie eine Aktion korrigiert werden sollte.

Von menschlichen Vorführungen lernen

Ein Ansatz für das Training von Robotern ist das imitatives Lernen.

Eine Person führt eine Aufgabe vor, und die dabei gewonnenen Daten werden zum Training des Robotersystems verwendet. Allerdings erfasst eine Videoaufzeichnung möglicherweise nicht jeden Aspekt der von der Person ausgeführten Tätigkeit.

Zwei Bewegungen können fast identisch aussehen, obwohl dabei sehr unterschiedliche Kräfte zum Einsatz kommen.

Unsere haptischen Systeme können physischen Kontext schaffen, indem sie Informationen zu Bewegung, Berührung und Widerstand erfassen.

Dadurch erhalten Robotik-Teams ein umfassenderes Bild davon, wie eine physische Aufgabe ausgeführt wird.

Unser Ansatz zur menschengeführten Robotik

Bei Haply entwickeln wir haptische Schnittstellen und Robotik-Tools, die menschliche Bewegungen mit digitalen und robotischen Systemen verbinden.

Unsere „Human Advanced Robotics Platform“ ( HARP) wurde entwickelt, um Arbeitsabläufe in den Bereichen Robotersteuerung, Demonstration und Datenerfassung zu unterstützen.

HARP haptische Schnittstellen, Software und Robotik-Tools, um Teams dabei zu unterstützen, zu untersuchen, wie Menschen körperliche Aufgaben ausführen.

Dies greift die im TimesLIVE-Artikel angesprochene übergeordnete Herausforderung auf: Wie können Roboter nicht nur lernen, wohin sie sich bewegen sollen, sondern auch, wie sie physisch mit der Welt interagieren können?

Menschen mit der Robotik in Verbindung halten

Bei der Zukunft der Robotik geht es nicht nur darum, Menschen aus allen Aufgabenbereichen zu verdrängen.

In vielen Bereichen werden Menschen weiterhin dafür verantwortlich sein, Arbeitsabläufe zu demonstrieren, Systeme zu überwachen, Fehler zu korrigieren und Situationen zu bewältigen, die eine Beurteilung erfordern.

Unsere haptische Teleoperationstechnologie kann diese Beziehung stärken, indem sie es einer Person ermöglicht, einen Roboter zu steuern und dabei physische Informationen aus der Interaktion zu erhalten.

Dadurch kann der Roboter weniger wie eine unnahbare Maschine und mehr wie eine Erweiterung der Bewegungen und Absichten des Bedieners wirken.

Roboter auf weniger vorhersehbare Umgebungen vorbereiten

Damit Roboter über repetitive Aufgaben hinausgehen können, müssen sie sich an Abweichungen anpassen können.

Vision, Sprachmodelle und Planungssysteme werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Berührung und Kraft liefern eine weitere Informationsebene, die dabei helfen kann, einen intelligenten Plan mit der physischen Realität seiner Umsetzung zu verknüpfen.

Wir entwickeln Technologien, die Menschen dabei helfen, Roboter zu steuern, körperliche Aufgaben zu demonstrieren und die bei der Interaktion auftretenden Kräfte zu erfassen.

Die Berichterstattung von TimesLIVE spiegelt einen umfassenderen Wandel im Bereich der physischen KI wider: Um intelligentere Roboter zu entwickeln, sind Systeme erforderlich, die nicht nur verstehen, wie die Welt aussieht, sondern auch, wie sie auf Berührungen reagiert.

Lesen Sie den Originalartikel von TimesLIVE

Diese Seite wurde durch einen Artikel von TimesLIVE zur CES 2026 inspiriert, in dem es um Robotik, körperliche Wahrnehmung und die Arbeit Haplyim Bereich der haptischen Technologie ging.

Originalquelle

https://www.timeslive.co.za/news/business/2026-01-10-arthur-goldstuck-robots-get-almost-real-at-ces/

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