Heise Online untersucht die berührungsgesteuerte Robotersteuerung mit Haply
Heise Online berichtete während der CES 2026 über Haply und hob dabei hervor, wie unsere Inverse3 Schnittstelle Inverse3 eine direktere Verbindung zwischen einem menschlichen Bediener und einem digitalen oder robotergestützten System herstellen kann.
Der Bericht verdeutlichte den Unterschied zwischen einem herkömmlichen Eingabegerät und einer echten Force-Feedback-Schnittstelle. Unsere haptische Technologie sendet nicht nur Bewegungsbefehle an einen Computer oder Roboter, sondern kann dem Nutzer auch physische Informationen zurückgeben.
Was ist haptische Robotersteuerung?
Mit Robotersteuerungssystemen kann ein Bediener eine Maschine über eine Benutzeroberfläche steuern.
In vielen Systemen stützt sich der Bediener auf Tasten, Joysticks, Bildschirme oder Kamerabilder. Diese Steuerelemente können zwar vermitteln, wohin sich der Roboter bewegen soll, liefern jedoch möglicherweise nur begrenzte Informationen darüber, was der Roboter physisch wahrnimmt.
Unsere haptischen Schnittstellen können diesen Regelkreis um eine Kraftrückmeldung ergänzen.
Wenn der Bediener das Gerät bewegt, folgt der Roboter oder die Simulation der beabsichtigten Bewegung. Bei Kontakt oder Widerstand kann das System diese Informationen in Kräfte umwandeln, die über die Schnittstelle spürbar sind.
Dadurch entsteht eine engere Verbindung zwischen dem Bediener und der Maschine.
Dreidimensionale Bewegung und Kraftrückmeldung
Inverse3 für dreidimensionale Eingaben und programmierbares Force-Feedback ausgelegt.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Maus ermöglicht sie Bewegungen in einem dreidimensionalen Arbeitsraum. Die Anwendung kann dann entsprechend der Position und Interaktion des Benutzers mit Kräften reagieren.
Je nach Anwendung können bei den Nutzern folgende Empfindungen auftreten:
Berührung mit einer virtuellen Oberfläche
Widerstand an einer digitalen Grenze
Änderungen der simulierten Steifigkeit
Kräfte, die bei einer Interaktion mit einem Roboter entstehen
Führung entlang eines festgelegten Weges
Das Verhalten wird durch die Anwendung und die Art und Weise gesteuert, wie unsere haptische Schnittstelle in das Gesamtsystem integriert ist.
Warum körperliches Feedback wichtig ist
Visuelle Informationen sind für die Robotersteuerung unverzichtbar, vermitteln jedoch möglicherweise nicht jeden Aspekt der Interaktion.
Ein Bediener kann möglicherweise erkennen, dass ein Roboterwerkzeug ein Objekt erreicht hat, ohne zu wissen, wie stark es darauf drückt. Eine Kamera kann zwar Bewegungen anzeigen, doch physischer Widerstand kann zusätzliche Informationen über Kontakt oder Hindernisse liefern.
Force-Feedback eröffnet einen weiteren Kommunikationskanal.
Dies kann Forschung und Entwicklung in den Bereichen Teleoperation, Robotikforschung, Fernmanipulation, Laborautomatisierung, industrielle Steuerung, Kompetenztraining, Simulation und menschengeführtes Roboterlernen unterstützen.
Haptik ersetzt weder Kameras noch Sensoren noch das Urteilsvermögen des Bedieners. Sie ergänzt diese, indem sie Informationen auf physische Weise vermittelt.
Verknüpfung der Robotersteuerung mit der Simulation
Simulationen gewinnen bei der Entwicklung von Robotern zunehmend an Bedeutung.
Sie ermöglicht es Teams, Interaktionen zu testen, Arbeitsabläufe zu erstellen und Demonstrationen in einer kontrollierten digitalen Umgebung zu wiederholen. In Kombination mit einer haptischen Schnittstelle kann die Simulation dem Bediener zudem physisches Feedback geben.
Unsere Technologie lässt sich in kompatible Simulations- und Robotersteuerungsumgebungen integrieren, sodass Anwender Interaktionen steuern können, während sie vom System programmierte Kräfte erhalten.
Dies eröffnet Möglichkeiten, neue Ansätze für die Robotersteuerung, das Training und die Mensch-Maschine-Zusammenarbeit zu erforschen.
Entwicklung intuitiverer Roboter-Schnittstellen
Da Roboter zunehmend in komplexere Umgebungen vordringen, wird die Art und Weise, wie Menschen sie steuern und ihnen Aufgaben beibringen, an Bedeutung gewinnen.
Bei Haply entwickeln wir Schnittstellen, die es Bedienern ermöglichen, natürliche dreidimensionale Bewegungen auszuführen und gleichzeitig physikalische Informationen aus der Interaktion zu erhalten.
Durch die Kombination von Bewegung und Kraftrückmeldung können unsere haptischen Systeme den Menschen helfen, nicht nur zu verstehen, wohin sich ein Roboter bewegt, sondern auch, wie er mit seiner Umgebung interagiert.
Den Originalartikel von Heise Online anzeigen
Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenfassung der Berichterstattung von Heise Online auf der CES 2026 über Haply und die Inverse3 Schnittstelle Inverse3 “.
Originalquelle
https://social.heise.de/@heiseonlineenglish/115852675678281337
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