Warum Berührung für die Zukunft der physischen KI unverzichtbar ist
Haply Mitbegründer Colin Gallacher führte mit Ali Afzal, dem Moderator des „Robot Builders Club“, ein ausführliches Gespräch über Haptik, Robotik, physikalische KI und die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion. In ihrem Gespräch ging es darum, wie Force-Feedback-Technologie Menschen dabei helfen kann, Roboter zu steuern, physische Aufgaben zu demonstrieren und intelligenten Maschinen durch Bewegung menschliches Wissen zu vermitteln.
Veröffentlicht am 25. Juli 2026
Die wichtigsten Erkenntnisse
Herkömmliche Computerschnittstellen wurden für zweidimensionale Bildschirme entwickelt, nicht für die physische Interaktion in dreidimensionalen Umgebungen.
Haptik mit Kraftrückmeldung kann Nutzern dabei helfen, Berührungen, Widerstand und Bewegungen wahrzunehmen, während sie Roboter steuern oder mit digitalen Objekten interagieren.
Bewegung kann als Sprache dienen, um Robotern physikalisches Wissen zu vermitteln.
Simulationen und synthetische Daten sind zwar wertvoll, doch praktische Vorführungen durch Menschen sind nach wie vor unverzichtbar, um das Verhalten von Robotern zu verfeinern.
Fernsteuerung und geteilte Autonomie werden auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, da Roboter mit ungewohnten Aufgaben und unvorhersehbaren Umgebungen konfrontiert werden.
HaplyZu den aktuellen Schwerpunkten gehören die Datenerfassung im Bereich Robotik und die Schulung in den entsprechenden Richtlinien sowie professionelle Arbeitsabläufe bei der 3D-Modellierung und im Design.
Benutzerfreundliche Schnittstellen und gut durchdachte Arbeitsabläufe können dazu beitragen, dass mehr Menschen Roboter steuern und trainieren können, ohne über spezielle Kenntnisse im Bereich der Robotik zu verfügen.
Über die Maus hinaus
Dank unserer Hände können wir uns fast mühelos in der physischen Welt zurechtfinden. Wir können unbekannte Gegenstände in die Hand nehmen, unseren Griff anpassen, Widerstand wahrnehmen und auf Veränderungen des Gewichts oder der Position reagieren, ohne jede Bewegung bewusst zu berechnen.
Es ist schwierig, diese Fähigkeit über eine herkömmliche Computerschnittstelle nachzubilden.
Eine Maus wurde entwickelt, um auf einem zweidimensionalen Bildschirm zu zeigen, zu klicken und zu navigieren. Sie kann die Bewegung, Ausrichtung und Kraft, die bei der Steuerung eines Roboterarms, der Bearbeitung eines digitalen Modells oder der Interaktion mit einem Objekt im dreidimensionalen Raum erforderlich sind, nicht auf natürliche Weise vermitteln.
In seinem Gespräch mit Ali Afzal beschrieb Colin die Technologie von „ Haply“ als eine Art dreidimensionale Maus.
Anstatt einen Cursor über eine ebene Fläche zu bewegen, ermöglicht ein haptisches Gerät es einer Person, sich auf natürliche Weise durch den Raum zu bewegen und dabei Kraftrückmeldungen aus einer robotergestützten oder digitalen Umgebung zu erhalten.
Dieses Feedback kann Berührung, Widerstand, Grenzen und physikalische Einschränkungen vermitteln. Es liefert dem Nutzer mehr Informationen als das Sehen allein und schafft eine direktere Verbindung zwischen menschlicher Bewegung und robotischer oder digitaler Aktion.
Dies ist besonders wichtig bei der Steuerung von Robotern in gefährlichen Industrieumgebungen, bei der Durchführung von Fernaufgaben unter Wasser, bei der Entnahme wissenschaftlicher Proben oder bei der Handhabung kleiner und empfindlicher Bauteile.
Warum Force-Feedback wichtig ist
Der Begriff „Haptik“ umfasst verschiedene Formen von taktilen Rückmeldungen. Die Vibration eines Mobiltelefons ist ein bekanntes Beispiel dafür.
Haply konzentriert sich auf Force Feedback.
Die Force-Feedback-Technologie erzeugt nicht nur Vibrationen, sondern kann als Reaktion auf Vorgänge in einer robotergestützten oder digitalen Umgebung auch Widerstand oder Bewegung erzeugen. Der Nutzer spürt, wenn ein virtuelles Werkzeug eine Oberfläche berührt, wenn ein Roboter auf ein Hindernis stößt oder wenn zusätzliche Kraft ausgeübt wird.
Diese physischen Informationen können die Genauigkeit verbessern, da sich der Nutzer nicht ausschließlich auf das verlässt, was er sehen kann.
Das Konzept hat seinen Nutzen bereits in Bereichen wie der chirurgischen Robotik unter Beweis gestellt. Chirurgen können hochentwickelte Robotersysteme über Schnittstellen steuern, die natürliche Handbewegungen in präzise Roboteraktionen umsetzen, ohne dass sie dabei wie Robotikingenieure denken müssen.
Haply arbeitet daran, dieses Maß an intuitiver Steuerung auf ein breiteres Spektrum von Anwendungsbereichen auszuweiten, darunter Industrierobotik, Fernsteuerung, Forschung, Simulation und 3D-Konstruktion.
Dieselbe grundlegende Schnittstelle kann Aufgaben in sehr unterschiedlichen physikalischen Größenordnungen unterstützen. Diese reichen von der Handhabung elektronischer Bauteile, die kleiner als ein Sandkorn sind, bis hin zur Steuerung schwerer Maschinen in abgelegenen Bergwerken, Unterwasserumgebungen oder an anderen unzugänglichen Orten.
Technologie entwickeln, der die Menschen vertrauen können
Damit sich die haptische Technologie flächendeckend durchsetzen kann, reicht die Leistung allein nicht aus.
Da ein Force-Feedback-Gerät sich aktiv bewegen und Kräfte ausüben kann, muss es sich vorhersehbar verhalten. Wenn das Gerät unerwartet vibriert, über den Schreibtisch rutscht oder auf eine Weise reagiert, die der Benutzer nicht versteht, kann das Vertrauen sofort schwinden.
Colin erklärte, dass die Benutzererfahrung dadurch zu einem der wichtigsten und schwierigsten Aspekte der Produktentwicklung wird.
Eine gut konzipierte haptische Schnittstelle sollte sich natürlich, stabil und verständlich anfühlen. Die Nutzer sollten sich nicht fragen müssen, ob sie sie falsch bedienen oder ob das Gerät unerwartet reagieren wird.
Dazu braucht es mehr als nur präzise Hardware. Es bedarf durchdachter Software, Sicherheitssysteme und eines gut durchdachten Interaktionsdesigns.
Jedes Verhalten muss berücksichtigt werden. Wie soll sich der Nutzer fühlen, wenn ein digitales Objekt einrastet? Was soll passieren, wenn ein Werkzeug die Grenze seines Arbeitsbereichs erreicht? Wie soll das Gerät eine Oberfläche, eine Kollision oder eine Änderung des Widerstands signalisieren?
Die besten Sicherheits- und Bedienbarkeitsfunktionen sind oft diejenigen, die dem Nutzer gar nicht auffallen. Sie sorgen einfach dafür, dass sich die Nutzung zuverlässig anfühlt.
Für „ Haply “ ist dieser Fokus auf Vertrauen und Zugänglichkeit von zentraler Bedeutung für die Entwicklung von Technologien, die über spezialisierte Labore hinaus in den beruflichen Alltag Einzug halten können.
Bewegung als Sprache für physikalische KI
Eine der prägendsten Erkenntnisse aus dem Gespräch zwischen Colin und Ali ist, dass Bewegung als Sprache fungieren kann.
Mithilfe von Text und Sprache können Menschen ihren Sprachmodellen Ideen vermitteln. Wir geben Anweisungen, überprüfen das Ergebnis und verfeinern die Ausgabe so lange, bis sie unseren Vorstellungen entspricht.
Physikalische KI erfordert einen ähnlichen Prozess, allerdings handelt es sich bei den übermittelten Informationen um Bewegungen.
Man muss zeigen können, wie ein Gegenstand aufgenommen werden soll, wie viel Kraft dabei aufgewendet werden muss, wie sich ein Werkzeug im Raum bewegen soll oder wie ein Roboter reagieren soll, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.
Haptische Schnittstellen können dabei helfen, diese Bewegung präzise zu erfassen.
So wie Tastaturen und Sprach-zu-Text-Systeme eine Schnittstelle für sprachbasierte KI bieten, können haptische Geräte eine Schnittstelle für die Vermittlung von physikalischem Wissen an Roboter darstellen.
Dadurch entsteht ein Arbeitsablauf für Demonstration, Bewertung und Verfeinerung. Eine Person kann einem Roboter zeigen, wie eine Aufgabe auszuführen ist, das daraus resultierende Verhalten überprüfen und zusätzliche Demonstrationen vorführen, wenn das System verbessert werden muss.
In diesem Zusammenhang ist Bewegung nicht einfach nur Bewegung. Sie ist Information.
Kombination von Simulationen und praktischen Vorführungen
Simulation und verstärkendes Lernen können große Mengen synthetischer Trainingsdaten für die physikalische KI generieren.
Diese Werkzeuge sind wertvoll, da sie es Robotersystemen ermöglichen, Aufgaben wiederholt zu üben, ohne dass dafür ein ständiger Zugriff auf physische Hardware oder reale Umgebungen erforderlich ist.
Allerdings kann eine Simulation allein die Komplexität der physikalischen Welt möglicherweise nicht vollständig abbilden.
Materialien unterscheiden sich hinsichtlich Härte, Gewicht, Beschaffenheit und Flexibilität. Objekte können sich unerwartet bewegen. Werkzeuge können abrutschen. Die Umgebung kann Beschädigungen, Hindernisse und andere Gegebenheiten aufweisen, die sich nur schwer perfekt nachstellen lassen.
Demonstrationen durch echte Menschen liefern den Kontext, der bei einer Simulation möglicherweise fehlt.
Colin verglich diese Herausforderung mit dem Training eines Sprachmodells, das ausschließlich auf Inhalten basiert, die von einem anderen Sprachmodell generiert wurden. Synthetische Informationen können zwar nützlich sein, profitieren aber dennoch davon, wenn sie auf authentischem menschlichem Wissen und Verhalten verankert sind.
In der Robotik können Vorführungen durch Menschen diese Grundlage bieten.
Eine Person kann entweder die gesamte Aufgabe demonstrieren oder sich ausschließlich auf den Abschnitt konzentrieren, bei dem der Roboter Schwierigkeiten hat. Diese Demonstrationen können dann dazu genutzt werden, eine Strategie zu verfeinern, ohne das gesamte Verhalten von Grund auf neu trainieren zu müssen.
Simulation und menschlicher Beitrag ergänzen sich daher. Die Simulation ermöglicht den Blick auf das große Ganze, während praktische Demonstrationen dazu beitragen, die Genauigkeit und Relevanz zu verbessern.
Warum Roboter auch weiterhin menschliche Anleitung benötigen werden
Angesichts der Fortschritte in der Robotik liegt die Vermutung nahe, dass durch vollständige Autonomie die Notwendigkeit menschlicher Steuerung entfallen wird.
Colin geht davon aus, dass der Übergang eher schrittweise erfolgen wird.
Roboter mögen zwar bei der Ausführung alltäglicher oder sich wiederholender Aufgaben sehr leistungsfähig werden, doch die physische Welt birgt eine enorme Anzahl von Sonderfällen. Ein ungewohnter Türgriff, ein beschädigtes Bauteil, ein ungewöhnlicher Gegenstand oder ein unerwartetes Hindernis können menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Die Fernsteuerung ermöglicht es einer Person, einzugreifen, wenn der Roboter in eine dieser Situationen gerät.
Der Bediener kann das Problem aus der Ferne beheben, und diese Interaktion kann als neue Trainingsdaten für zukünftige Versionen des Systems dienen. Mit der Zeit kann der Roboter lernen, weitere Situationen selbstständig zu bewältigen.
Dadurch entsteht ein Modell der geteilten Autonomie, bei dem Menschen mehrere Roboter überwachen und nur bei Bedarf eingreifen.
Die Zahl der Roboter könnte erheblich steigen, auch wenn jeder Bediener sie seltener steuert. Anstatt dass eine Person eine Maschine kontinuierlich bedient, könnte eine Person eine ganze Flotte beaufsichtigen und in schwierigen Situationen Unterstützung leisten.
Colin bezeichnete die Fernsteuerung als einen wichtigen Bestandteil der Robotikentwicklung in diesem Jahrzehnt, wobei die Autonomie schrittweise zunehme, je mehr Daten die Systeme sammeln und je mehr sie aus Eingriffen in der realen Welt lernen.
Die Arbeitsabläufe werden über die Akzeptanz entscheiden
Bessere Roboter und leistungsfähigere KI-Modelle sind nur ein Teil der Lösung.
Die Menschen brauchen außerdem praktische Möglichkeiten, sie zu nutzen.
Während des gesamten Interviews betonte Colin immer wieder, wie wichtig Arbeitsabläufe sind. Ein System mag technisch ausgereift sein, doch es schafft keinen nennenswerten Mehrwert, wenn die Mitarbeiter nicht verstehen, wie sie eine Aufgabe ausführen, einen Fehler beheben, die resultierenden Daten überprüfen oder den Roboter in einer realen Arbeitsumgebung einsetzen können.
Diese Arbeitsabläufe müssen auch für Personen zugänglich sein, die keine Robotik-Integratoren sind.
Ein Lagerarbeiter, Forscher, Konstrukteur oder Techniker sollte in der Lage sein, mit einem Robotersystem zu arbeiten, ohne jede zugrunde liegende Berechnung, jedes Koordinatensystem oder jeden Regelkreis verstehen zu müssen.
Dies ist einer der Gründe, warum sich Haply auf die Entwicklung intuitiver Schnittstellen konzentriert, die natürliche menschliche Bewegungen in Roboteraktionen umsetzen.
Je einfacher es wird, körperliche Aufgaben zu demonstrieren, zu verfeinern und zu wiederholen, desto effektiver können Unternehmen Daten erfassen und nützliche Anwendungen im Bereich der „Physical AI“ entwickeln.
Haplyder derzeitige Schwerpunkt
HaplyDer unmittelbare geschäftliche Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf zwei Kernbereichen.
Der erste Bereich umfasst die Datenerfassung in der Robotik, die Fernsteuerung und das Training von Verhaltensregeln. Haptische Schnittstellen können Menschen dabei helfen, präzise körperliche Aufgaben zu demonstrieren, Robotersysteme zu steuern und die Bewegungsdaten aus der realen Welt zu generieren, die zur Verbesserung der physikalischen KI benötigt werden.
Der zweite Bereich ist die professionelle 3D-Modellierung und -Konstruktion.
Diese Anwendungen mögen unterschiedlich erscheinen, doch sie haben eine gemeinsame Grundlage: Sie ermöglichen es den Menschen, Bewegungen zu beschreiben und auf natürliche Weise in drei Dimensionen zu interagieren.
Auf der CES 2026 erhielt „ Haply “ zwei Innovationspreise für Anwendungen in den Bereichen Datenerfassung in der Robotik und 3D-Konstruktion.
HaplyDie Partnerschaft mit Hexagon unterstreicht einmal mehr den Zusammenhang zwischen haptischer Interaktion und professionellen 3D-Design-Workflows, darunter auch die Arbeit mit „ Geomagic “ Freeform.
Zusammen zeigen diese Bereiche, wie dieselbe haptische Schnittstelle sowohl physische Maschinen als auch digitale Umgebungen unterstützen kann.
Von der Robotik bis zum 3D-Design
Haptische Technologie wird schon seit Langem in Bereichen wie der digitalen Bildhauerei und der 3D-Modellierung eingesetzt.
Damit können Designer virtuelle Oberflächen ertasten, Objekte räumlich positionieren und digitale Inhalte direkter bearbeiten als mit einer herkömmlichen Maus.
Im Laufe des Gesprächs sprachen Colin und Ali über professionelle Arbeitsabläufe in verschiedenen Software- und Entwicklungsumgebungen wie „ Geomagic “ Freeform, Blender, Maya, Unity und Unreal Engine.
Für Designer, Künstler, Pädagogen und Entwickler kann die Haptik eine natürlichere Art der Interaktion mit dreidimensionalen Inhalten ermöglichen.
MinVerse ist Teil der Bemühungen von „ Haply“, diese Interaktion zugänglicher zu gestalten. Es unterstützt sowohl die gewohnte Desktop-Interaktion als auch den Übergang zu einer dreidimensionalen Force-Feedback-Schnittstelle und hilft den Nutzern so, zwischen etablierten Arbeitsabläufen und neuen Formen der räumlichen Steuerung zu wechseln.
Langfristig könnten ähnliche Schnittstellen Spiele, interaktives Lernen und andere Verbraucheranwendungen unterstützen. Der derzeitige Schwerpunkt von „ Haply“ liegt jedoch weiterhin auf professionellen und produktivitätsorientierten Arbeitsabläufen, in denen Haptik einen klaren Mehrwert bieten kann.
Aufbau einer Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter
HaplyDie Technologie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Stufen an Präzision, Barrierefreiheit und Anwendungskomplexität zu unterstützen.
Inverse3 bietet eine präzise Kraft-Feedback-Steuerung für Robotik, Simulation, Forschung und anspruchsvolle technische Arbeitsabläufe.
MinVerse ermöglicht eine intuitive dreidimensionale Interaktion in den Bereichen Design, Bildung, kreatives Arbeiten und anderen leicht zugänglichen professionellen Anwendungsbereichen.
HARP, die „Human Advanced Robotics Platform“, unterstützt Anwender dabei, Schnittstellen für „ Haply “ mit Robotersystemen zu verbinden, Fernsteuerungsabläufe einzurichten und die Erfassung von Daten für die Entwicklung von „Physical AI“ zu unterstützen.
Zusammen bilden diese Technologien die Grundlage für die Interaktion mit digitalen und physischen Systemen durch Bewegung und Berührung.
Das Ziel besteht nicht einfach darin, einen weiteren Controller zu entwickeln. Vielmehr geht es darum, eine Plattform zu schaffen, die Menschen dabei hilft, physikalisches Wissen an intelligente Maschinen weiterzugeben.
Physikalische KI menschlicher gestalten
Die Zukunft der Robotik wird von mehr als nur Autonomie abhängen.
Das hängt davon ab, wie effektiv Menschen Roboter anleiten, ihre Arbeit überwachen und eingreifen können, wenn die reale Welt unerwartete Situationen mit sich bringt.
Die Berührung ist ein wichtiger Bestandteil dieser Verbindung.
Die Force-Feedback-Technologie kann Menschen dabei helfen, zu verstehen, wie ein Roboter mit seiner Umgebung interagiert, zu veranschaulichen, wie eine Aufgabe ausgeführt werden sollte, und natürlicher mit digitalen oder physischen Umgebungen zu interagieren.
Wie Colin und Ali im Laufe des Interviews immer wieder betonen, besteht die Herausforderung nicht nur darin, leistungsfähigere Maschinen zu bauen. Es geht vielmehr darum, Schnittstellen und Arbeitsabläufe zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Indem sie die physische Interaktion präziser, zugänglicher und intuitiver gestaltet, kann die Haptik dazu beitragen, dass die Zukunft der physischen KI weiterhin mit den Menschen verbunden bleibt, die sie lenken.
Sehen Sie sich das vollständige Gespräch zwischen Colin Gallacher, Mitbegründer von „ Haply “, und Ali Afzal im „Robot Builders Club“-Podcast an, um mehr über Haptik, Roboterschulung, Teleoperation und die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion zu erfahren.

