Haply wird seinen haptischen Controller zusammen mit „MoveItPro“ PickNikanbieten

Inverse3 Haply ermöglicht es Bedienern, Roboter zu steuern und dabei Kraftrückmeldungen in Echtzeit zu erhalten. | Quelle: PickNik

PickNik gab diese Woche bekannt, dass es eine Partnerschaft mit Haply eingegangen ist, um den reaktionsschnellen Inverse3 Controller Inverse3 Haplyin die MoveIt Pro zu integrieren. Das Ergebnis ist eine intuitivere und reaktionsschnellere Möglichkeit, mit Roboterarmen in dynamischen Umgebungen zu interagieren und diese fernzusteuern.

„Wir betrachten Haptik nicht nur als eine Möglichkeit, Roboter zu steuern, sondern auch als eine Möglichkeit, ihnen etwas beizubringen“, erklärte Colin Gallacher, CEO von Haply . „Durch die Integration Inverse3 MoveIt Pro können Entwickler nun Trainingsdaten präzise und zielgerichtet erfassen. Es ist ein leistungsstarkes Werkzeug für die Entwicklung intelligenter, anpassungsfähiger Robotersysteme.“

Die Inverse3 ist ein ressourcenschonendes, hochauflösendes haptisches Gerät, mit dem Bediener Roboter direkt steuern können, während sie Kraft-Feedback in Echtzeit erhalten. Diese taktile Schnittstelle ermöglicht nicht nur die Fernsteuerung natürlicher anfühlen lässt – es eröffnet auch neue Möglichkeiten für das maschinelle Lernen, PickNik .

Jetzt mit MoveIt Pro und Inverse3 können Entwickler laut Angaben des Unternehmen. Dazu gehört die Erfassung realer Bewegungsbahnen, Greifstrategien und Korrekturverhalten von Menschen in Echtzeit.

Die Partner erklärten, sie würden Entwicklern eine intuitivere, reaktionsschnellere und besser trainierbare Form der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit ermöglichen. Durch die Kombination des physischen Feedbacks von Inverse3 der Planungsintelligenz von MoveIt Pro PickNik den Anwendern eine neue Schnittstelle sowohl zur Steuerung als auch zum Training von Robotersystemen bieten.

Gegründet im Jahr 2015 für die Amazon Picking Challenge, hat PickNik Software entwickelt, die dazu beiträgt, Präzision und Effizienz in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt bis hin zum Bauwesen und zur Logistik. Das in Boulder, Colorado, ansässige Unternehmen ist zudem im Open-Source-Projekt „Robot Operating System“ (ROS) aktiv.

Inverse3 MoveIt Pro

PickNik erklärte, MoveIt Pro sei entwickelt worden MoveIt Pro Entwicklern und Betreibern leistungsstarke Werkzeuge für die Fernsteuerung von Robotern über ein lokales Netzwerk, das offene Internet oder Satellitenverbindungen an die Hand zu geben. Mit Funktionen wie browserbasierter Fernsteuerung, überwachter Autonomie und integrierter Bewegungsplanung ermögliche das Unternehmen laut eigenen Angaben eine sichere und effiziente Steuerung, selbst in beengten Umgebungen oder bei hohen Latenzzeiten.

Zu den Neuerungen Inverse3gehört, dass Nutzer nun einfacher die die Interaktion des Roboters mit der Umgebung steuern und Bewegungsbahnen spontan anpassen. Außerdem können sie komplexe Aufgaben präzise kontrollieren, ganz gleich, wie weit der Roboter entfernt ist, so PickNik.

„Schon beim ersten Test des Inverse3 war klar, dass dieser Controller das Potenzial hat, die Art und Weise zu verbessern, wie Menschen Robotern teleoperative Unterstützung leisten“, sagte Dr. Dave Coleman, Chief Product Officer bei PickNik . „Er ist unglaublich intuitiv, reaktionsschnell und passt perfekt zu unserer Vision von ‚Human-in-the-Loop‘-Autonomie. Wir freuen uns sehr, dies MoveIt Pro zur Verfügung zu stellen.“

Die Kombination aus Inverse3 MoveIt Pro für den Einsatz von Robotern in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen konzipiert. Dazu gehören Wartungsarbeiten in Kernkraftwerken, Inspektionen im Orbit, Unterwasserinfrastruktur sowie Forschung und Entwicklung im Bereich der Chirurgie. Zu den Funktionen gehören:

  • Taktile Teleoperation: Kraftrückmeldungen in Echtzeit helfen dem Bediener, in unsicheren, dynamischen Umgebungen die Präzision zu wahren.

  • Hybride Autonomie: Bediener können die überwachte Autonomie nutzen, um Entscheidungen des Roboters mit Hilfe von haptischen Eingaben zu überprüfen, anzupassen und zu genehmigen.

  • Einfache Bereitstellung: Es sind weder ein Thick-Client noch eine High-End-Workstation erforderlich – alles lässt sich über einen Webbrowser ausführen, sogar über 4G-, 5G- oder Verbindungen mit geringer Bandbreite, so PickNik.


Dieser Artikel wurde aus Gründen der Aktualität gekürzt.

Finden Sie den Originalartikel auf The Robot Report Staff 🔗

Vorherige
Vorherige

Haply und PickNik , um Roboteranwendungen in der Praxis mit intuitiver Steuerung und Lernfunktionen auszustatten

Weiter
Weiter

3D-Design barrierefrei gestalten: Haptisches Feedback für sehbehinderte Benutzer